AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

 


1. Vertragsschluss
Der Mietvertrag über die anliegend beschriebene Ferienunterkunft ist verbindlich geschlossen, sobald die Ferienunterkunft bestellt und zugesagt, oder falls eine Zusage aus Zeitgründen nicht mehr möglich war, bereitgestellt worden ist.
Die Ferienunterkunft wird dem Mieter für die angegebene Vertragsdauer ausschließlich zur Nutzung für Urlaubs- / Dienstreise vermietet und darf nur mit der in der Reservierung angegebenen maximalen Personenzahl belegt werden.

2. Mietpreis / Nebenkosten / Kaution
2.1.>In dem vereinbarten Mietpreis sind alle pauschal berechneten Nebenkosten (z.B. für Strom, Wasser, Heizung) enthalten. Haben die Vertragsparteien ausdrücklich eine verbrauchsabhängige Abrechnung (z.B. Frühstück), deren Inanspruchnahme dem Mieter freigestellt sind oder Zusatzleistungen vereinbart (z.B. Endreinigung), sind diese Kosten gesondert in Rechnung zu stellen.
2.2.> Die Tourismusabgabe, umgangssprachlich auch als Kurtaxe bezeichnet, muss vom Vermieter im Namen des Tourismusbetriebes  der Gemeinde Zingst in bar eingezogen werden. Sie sind somit nicht Teil des Mietvertrages.

2.3.>Kaution wird vom Vermieter nicht verlangt.

3. Zahlung
3.1.>Der gesamte Rechnungsbetrag ist bis spätestens 7 Tage vor Mietbeginn zu begleichen. Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Zugangs der Zahlung beim Vermieter.

3.2.>Es werden als Zahlungsoptionen Überweisung oder PayPal zur Verfügung gestellt. Nach Erhalt der Zahlung ist der Vermieter verpflichtet dieses zu bestätigen.

3.3.>Ist die Buchung unter 7 Tagen vor Anreise kann der Vermieter eine andere Zahlungsoption anbieten. Der Betrag bzw. die Restzahlung ist dann spätestens am Anreisetag und in bar zu leisten.

3.4.> Der Mieter hat im Zweifel die Nachweispflicht der Einzahlung zu erbringen.

4. Mietdauer
Am Anreisetag stellt der Vermieter die Unterkunft dem Mieter ab 14.00 Uhr in vertragsgemäßen Zustand zur Verfügung. Sollte die Anreise nach 18.00 Uhr erfolgen, so sollte der Mieter dies dem Vermieter mitteilen. Am Abreisetag wird der Mieter das Mietobjekt dem Vermieter bis spätestens 10.00 Uhr geräumt übergeben.

5. Rücktritt durch den Mieter
Der Mieter kann vor Beginn der Mietzeit durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vermieter vom Mietvertrag zurücktreten. Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung beim Vermieter.
5.1.> Tritt der Mieter vom Mietvertrag zurück, so hat er pauschalen Ersatz für die beim Vermieter bereits entstandenen Aufwendungen und den entgangenen Gewinn in der nachfolgenden Höhe zu leisten:
5.1.1.> Rücktritt bis zum 7. Tag vor Beginn der Mietzeit: kostenfrei
5.1.2> Rücktritt bis zum Beginn der Mietzeit: 70% vom Gesamtpreis
5.1.3.> danach und bei Nichterscheinen 100 % des Gesamtpreises
Dem Mieter bleibt der Nachweis vorbehalten, dass bei dem Vermieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
5.2.> Der Mieter kann bei Rücktritt vom Vertrag einen Ersatzmieter benennen, der bereit ist, an seiner Stelle in das bestehende Vertragsverhältnis einzutreten. Der Vermieter kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser wirtschaftlich oder persönlich unzuverlässig erscheint.
Tritt ein Dritter in den Mietvertrag ein, so haften er und der bisherige Mieter dem Vermieter als Gesamtschuldner für den Mietpreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten.
5.3.> Der Vermieter hat nach Treu und Glauben eine nicht in Anspruch genommene Unterkunft anderweitig zu vermieten und muss sich das dadurch Ersparte auf die von ihm geltend gemachten Stornogebühr anrechnen lassen.
5.4.> Der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung wird dem Mieter empfohlen.

6. Kündigung durch den Vermieter
Der Vermieter kann das Vertragsverhältnis vor oder nach Beginn der Mietzeit ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn der Mieter trotz vorheriger Mahnung die vereinbarten Zahlungen nicht fristgemäß leistet oder sich ansonsten in einem solchen Maße vertragswidrig verhält, dass dem Vermieter eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses nicht zuzumuten ist. In diesem Falle kann der Vermieter von dem Mieter Ersatz der bis zur Kündigung entstandenen Aufwendungen und des entgangenen Gewinns verlangen.

7. Aufhebung des Vertrages wegen außergewöhnlicher Umstände
Der Mietvertrag kann von beiden Seiten gekündigt werden, wenn die Erfüllung des Vertrages infolge bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt wird. Beide Vertragsparteien werden von ihren vertraglichen Verpflichtungen frei. Sie müssen jedoch der jeweils anderen Vertragspartei bereits erbrachte Leistungen erstatten.

8. Pflichten des Mieters
Der Mieter verpflichtet sich, das Mietobjekt mitsamt Inventar mit aller Sorgfalt zu behandeln.
Für die schuldhafte Beschädigung von Einrichtungsgegenständen, Mieträumen oder des Gebäudes sowie der zu den Mieträumen oder dem Gebäude gehörenden Anlagen ist der Mieter ersatzpflichtig, wenn und insoweit sie von ihm oder seinen Begleitpersonen oder Besuchern schuldhaft verursacht worden ist.
In den Mieträumen entstehende Schäden hat der Mieter soweit er nicht selbst zur Beseitigung verpflichtet ist, unverzüglich dem Vermieter oder der von diesem benannten Kontaktstelle (Hausverwaltung) anzuzeigen. Für die durch nicht rechtzeitige Anzeige verursachten Folgeschäden ist der Mieter ersatzpflichtig.
In Ausgussbecken und Toilette dürfen Abfälle, Asche, schädliche Flüssigkeiten und ähnliches nicht hineingeworfen oder -gegossen werden. Treten wegen Nichtbeachtung dieser Bestimmungen Verstopfungen in den Abwasserrohren auf, so trägt der Verursacher die Kosten der Instandsetzung.
Bei eventuell auftretenden Störungen an Anlagen und Einrichtungen des Mietobjektes
ist der Mieter verpflichtet, selbst alles Zumutbare zu tun, um zu einer Behebung der Störung beizutragen oder evtl. entstehenden Schaden gering zu halten.
Der Mieter ist verpflichtet, den Vermieter oder ggf. die Hausverwaltung über Mängel der Mietsache unverzüglich zu unterrichten. Unterlässt der Mieter diese Meldung, so stehen ihm keine Ansprüche wegen Nichterfüllung der vertragsmäßigen Leistungen (insbesondere keine Ansprüche auf Verminderung der Miete) zu.

9. Haftung des Vermieters
Der Vermieter haftet für die Richtigkeit der Beschreibung des Mietobjektes und ist verpflichtet,
die vertraglich vereinbarten Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen und während der gesamten Mietzeit zu erhalten. Der Vermieter haftet nicht gemäß § 536a BGB. Die Haftung des Vermieters für Sachschäden aus unerlaubter Handlung ist ausgeschlossen, soweit sie nicht auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Vermieters oder seines Erfüllungsgehilfen beruhen. Der Vermieter haftet nicht in Fällen höherer Gewalt (z.B. Brand, Überschwemmung etc.).

10. Tierhaltung
Tiere, insbesondere Hunde, Katzen und dergleichen dürfen vom Mieter nicht gehalten oder zeitweilig verwahrt werden.

11. Änderung des Vertrages
Nebenabreden, Änderungen und Ergänzungen des Vertrages sowie allen rechtserheblichen
Erklärungen bedürfen der Schriftform.

12. Hausordnung
12.1.> Die Mieter sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme aufgefordert.
Insbesondere sind störende Geräusche, namentlich lautes Tür werfen und solche Tätigkeiten,
die Mitbewohner durch den entstehenden Lärm belästigen und die häusliche Ruhe beeinträchtigen, zu vermeiden.
12.2.> Das Rauchen auf dem Zimmer ist im Interesse und der Gesundheit Ihrer Nachmieter nicht erlaubt. Nutzen Sie dafür den Balkon oder den Außenbereich.
12.3.> Es ist nicht erlaubt Eigentum des Vermieters ohne sein Einverständnis aus der Unterkunft, auch zeitlich, mitzunehmen, sowie Veränderungen an der Unterkunft vorzunehmen, die vom Mieter bis zum Abreisetag nicht wieder in dessen Ursprungszustand zu bringen ist. Eventuelle Folgekosten zur Wiederherstellung werden dem Mieter in Rechnung gestellt.
12.4.> Beim Verlassen der Unterkunft sowie nachts, sind vom Vermieter bereitgestellten Sachen, die von Witterungseinflüssen geschädigt werden können zu schützen (z.B. Sonnenschirm, Kissen, Decken).
12.5.>Die Balkontür sowie Fenster müssen beim Verlassen der Unterkunft geschlossen oder gekippt, sowie alle elektrischen Geräte ausgeschaltet sein.
12.6.> Bei Heizungsbetrieb sind generell die Fenster und Türen geschlossen zu halten, oder die Heizung solange vom Mieter abzudrehen.
12.7.> Um Brände zu verhüten ist es untersagt, andere (z.B. Tauchsieder, Bügeleisen, Grill) außer die vom Vermieter gestellten oder erlaubten Geräten in der Unterkunft oder Balkon zu betreiben.
12.8.> Um Schimmelbildung vorzubeugen ist nach dem Duschen / Baden zu lüften. Die Heizung ist in dieser Zeit vom Mieter abzudrehen. Das Trocknen von Wäsche ist nur auf dem Balkon bzw. im Bad zugelassenen. Ist dies nicht möglich, muss mit dem Vermieter nach einer einvernehmlichen Lösung gesucht werden.

13. Datenschutz
Es werden keine personenbezogenen Daten an Dritte weitergegeben.

14. Rechtswahl und Gerichtsstand
Es findet deutsches Recht Anwendung.
Für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist das Amtsgericht zuständig, in
dessen Bezirk der Beklagte seinen allgemeinen Gerichtsstand hat.
Für Klagen des Vermieters gegen Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder
privaten Rechts oder Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland
haben oder die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen
Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird der Wohnsitz des
Vermieters als ausschließlicher Gerichtsstand vereinbart.

15. Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder nichtig sein oder werden, so berührt dies die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen dieses Vertrages nicht.

Stand 28.04.2017